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März 9, 2021

Kaltvernebelung gegen Corona: Sinnvoll und EN-zertifiziert

Kaltvernebelung Corona

Welches Kaltvernebelungsgerät gegen Coronaviren einsetzen?

9 Gründe, weshalb Sie nur EN-zertifizierte Kaltvernebelungsgeräte nutzen sollten

Kaltvernebelungsgerät Corona
Kaltvernebelungsgerät Corona: Vertrauen Sie ausschließlich auf Kaltvernebelungsverfahren mit Europäischer Zertifizierung

1. Zertifiziert nach Europäischer Norm DIN EN 17272

Viele Anbieter diverser Kaltvernebelungsgeräte werben proaktiv damit, dass ihre ULV-Kaltvernebler nach Europäischen Normen getestet wurden. Allerdings verschweigen Sie dabei, dass es sich um völlig irrelevante EN-Normen handelt. 

Um u.a. solchen irreführenden Werbeaktivitäten den Wind aus den Segeln zu nehmen, wurde im Juni 2020 die neue Europäische Norm für automatisierte Desinfektionsverfahren entwickelt und publiziert.

Die DIN EN 17272 ist nun die maßgebliche Europa-Norm für automatisierte Desinfektionsverfahren (z.B. für Vernebelung, UV-C Technologie oder Ozondesinfektionen). Von Herstellern und Anbietern, welche diese entscheidende EN-Norm nicht gutachterlich durch ein akkreditiertes Labor nachweisen können, ist ebenfalls abzuraten.

Gehen Sie bei der Corona Kaltvernebelung also kein Risiko durch nicht-zertifizierte Raumdesinfektionen oder Raumluftdesinfektionen ein.

2. Das perfekte Zusammenspiel von Technik und Chemie

Ein Vernebelungsgerät ohne das passende Desinfektionsmittel ist nichts wert. Umgekehrt ist ein Kaltnebel Desinfektionsmittel nicht brauchbar, wenn es in keinem Kaltverneblungsgerät entsprechende Desinfektionsresultate erzielt. 

Nutzen Sie daher nur optimal aufeinander abgestimmte Systemkomponenten. Das bedeutet, das Vernebelungsmittel wurde ausführlich im Vernebelungsgerät nach DIN EN 17272 erfolgreich geprüft.

Darüber hinaus spielt die richtige Dosierung pro m3 Raumvolumen eine entscheidende Rolle. Wenn Sie ein x-beliebiges Kaltnebelgerät mit einer willkürlichen Vernebelungsflüssigkeit benutzen, dann laufen Sie Gefahr, sensible Oberflächen oder Medizingeräte nass oder feucht zu benetzen. Dies kann je nach Desinfektionsmittel zu Korrosionen führen (z.B. Fogging-Gerät in Kombination mit Natriumhypochlorit).

3. Professionelle Kaltnebelgeräte Hersteller vs. schwarze Schafe

Die Corona-Pandemie (COVID-19-Pandemie) hat im Bereich der Kaltnebel Desinfektion unzählige, schwarze Schafe auf den Markt für automatisierte Desinfektionsverfahren gerufen.

Diese unseriösen und unwissenden Anbieter werben hemmungslos mit nicht-geprüften Vernebelungsgeräten und Vernebelungsmitteln. Es werden mikrobiologische Wirksamkeiten, Einwirkzeiten und Dosierungen beworben, die entweder gar nicht funktionieren oder niemals in dieser Kombination geprüft wurden.

Wir als EN-zertifizierter Hersteller von Kaltnebelgeräten sagen klipp und klar: Vorsicht und Hände weg von solchen Foggern, Fogging-Geräten oder ULV-Kaltverneblern. Billig-Geräte aus Plastik kombiniert mit Verkäufern, die von Desinfektion keine Ahnung haben, ist eine sehr gefährliche Mischung für Menschen, Tiere, Lebensmittel und Produkte.

4. Sachkundeeinweisung von Staatlich-geprüften Desinfektoren

Professionelle Kaltnebelgeräte Hersteller bieten nicht nur einen umfangreichen Produkt- und Vertriebs-Support an, sondern insbesondere auch einen fundierten After-Sales-Service. Dazu zählt die 1-2 stündige Sachkundeeinweisung durch einen Staatlich-geprüften Desinfektor.

In einer solchen Kaltnebel Schulung wird der Kunde zielgerichtet sachkundig gemacht, so dass er seine automatisierten Desinfektionsmaßnahmen optimal umsetzen kann.

5. Kompetenter Rund-um-Support zur Kaltvernebelung

Ohne einen kompetenten Hygiene- und Desinfektions-Support fühlen sich sowohl potentielle Kunden als auch die Anwender verunsichert. Wer Kaltnebelsysteme verkauft, muss diese auch im Hinblick auf Reparaturen, Wartungen, Qualitätsmanagement, Desinfektionsleistung, Desinfektionsmittel etc. von A bis Z betreuen können.

6. Regelmäßige Wartung von Vernebelungsgeräten

Von wartungsfreien Kaltnebelgeräten ist dringend abzuraten, da so dauerhaft die hohe Desinfektionsqualität definitiv nicht sichergestellt werden kann.

Als Anbieter eines nach EN 17272 erfolgreich geprüften Vernebelungssystems bieten wir beispielsweise eine Komplett-Wartung alle 24 Monate an. Dadurch haben Sie die Sicherheit, dass Sie ein perfekt-funktionierendes System zur Schlussdesinfektion & Co. im Einsatz haben.

7. Dokumentations- und Validierungsmöglichkeiten von Kaltnebelgeräten

Desinfektionsverfahren, die professionell validiert werden können, liegen ganz klar im Vorteil. Auf die vom Robert-Koch-Institut (RKI) gelisteten und anerkannten Wasserstoffperoxid-Verfahren trifft dies zu. Die H2O2 Kaltvernebelung kann, wie vom RKI empfohlen mittels Bioindikatoren bequem und anwenderfreundlich validiert werden. Weitere Informationen rund um die Desinfektionsvernebelung finden Sie hier: http://disinfection-shop.com/infopaket-desinfektionsvalidierung/ 

Dokumentationsmöglichkeiten oder Protokollierungen von Kaltvernebelungsprozessen haben Sie entweder digital (z.B. intern über Gerät oder externer Datenlogger) oder über vorgefertigte Formulare zum Ausfüllen.

8. Sicherheit von Menschen, Tieren und Produkten bei der Kaltvernebelung gegen Coronaviren & Co.

Es ist in ganzer Linie äußerst riskant auf wissenschaftlich nicht-belegte Kaltnebelgeräte zu setzen (z.B. minderwertige Fogger Made in China). Da Sie keinerlei Informationen zur Mikrobiologie, zur Aerosol-Tröpfchen-Verteilung, zur Materialverträglichkeit oder zur Kompatibilität mit sensiblen Elektroniken erhalten, gehen Sie ein unnötiges Risiko für Menschen, Tiere, Produkte sowie Ihre eigene Gesundheit ein.

Zudem stellt sich für Sie die Frage: Wer haftet bei unvorhergesehenen Ereignissen? Zum Beispiel im Falle teurer Material- und Geräteschäden, welche durch eine fehldosierte Kaltvernebelung eingetreten sind. Ergebnis: Sie alleine haften dafür!

9. Kaltvernebelung Corona: Mehr als nur ein Desinfektionsverfahren gegen COVID-19 

Ein Kaltnebelverfahren sollte nicht nur auf behüllte Viren wie Coronaviren ausgelegt sein, sondern auch für das gesamte, mikrobiologische Spektrum eine Antwort haben. Das bedeutet, dass Sie ein Kaltvernebelungsgerät in geprüfter Kombination mit einem Kaltnebel Desinfektionsmittel auch auf unbehüllte Viren (z.B. Noroviren, Adenoviren etc.) sowie Sporen testen lassen – und dies gemäß EN 17272.

Eine Corona Kaltvernebelung sollte nicht nur durch eine wirkungsvolle, aerogene Desinfektion überzeugen, sondern auch durch leistungsstarke Keimreduktionen bzw. Viren-Inaktivierungen auf Oberflächen mit Eiweißbelastung. Daran scheitern die meisten Vernebelungsverfahren tatsächlich (z.B. Ultraschall Vernebelungen, ULV Vernebelungen etc.). 

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Thomas Nass


Online-Marketing und Content Management bei Diop Gmbh & Co. KG Hallo, ich bin Thomas Nass und bin Verantwortliche für den Inhalt und Aufbau von Mundhygiene-verbessern.de und Disinfection-shop.com. Ich bringe hier regelmäßig neue Informationen zum Thema Hygiene und Desinfektion.

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  1. Sehr geehrter Herr Nass,

    ich bin zufällig auf Ihren Beitrag über die Vernebelung hypochloriger Säure gestossen und etwas verwundert über Ihre Argumentation. Vielleicht sollten Sie ihr Wissen zu diesem Thema updaten (z.B. was die Stabilität der Hypochlorigen Säure angeht, die Auswirkung des Sonnenlichtes, die erreichten Logstufen usw), bevor Sie darüber schreiben? Ihr Wissenstand ist schlicht und ergreifend nicht aktuell, und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie genau das machen, was Sie den “windigen Außendienstmitarbeitern” vorwerfen: nämlich mit halbwissenschaftlichen Methoden Ihr eigenes Produkt bewerben, nach dem Motto: der Zweck heiligt die Mittel. Ist das so gewollt und Bestandteil Ihrer Marketingstrategie oder einem mangelnden Wissenstand geschuldet? Dann würde ich Sie einladen, sich kundig zu machen, ihr Gesamtauftritt wäre glaubhafter und würde vielleicht dadurch mehr Kunden anziehen. Der Kunde ist heutzutage ja manchmal besser informiert als diverse Anbieter und ihre Seite scheint mir nicht unseriös. Bitte nicht persönlich nehmen, sondern als konstruktiven Input.
    Alles Gute und schönen Tag aus Paris.
    D. Resch

    1. Sehr geehrte Frau / Herr Resch,

      vielen Dank für Ihre Zeit und den von Ihnen verfassten Kommentar.

      Wir sind als Unternehmen DIOP bereits seit 2009 schon sehr lange am Markt und vertreiben unsere Problemlösungen basierend auf
      wissenschaftlichen Fakten. Im Gegensatz zu zahlreichen, anderen Firmen sind wir daher kein Corona-bedingtes Phänomen wie etwa
      auffällig viele Vernebelungsanbieter für hypochlorige Säure.

      Mehr als ein Dutzend eigene Tests zur Kaltvernebelung hypochloriger Säure sowie mikrobiologische Auswertungen durch
      Hygieneinstitute und Universitäten haben schonungslos gezeigt, dass der besagte Wirkstoff keineswegs das hält, was er verspricht
      (weder mikrobiologisch noch hinsichtlich der Aerosolverteilung und Stabilität).

      Ihre Argumentation – wenn man es so bezeichnen kann – ist aus der Luft gegriffen, da Sie weder unsere wissenschaftlichen
      Methoden noch die ausführliche Gutachten-Lage seit mehr als 12 Jahren Forschung und Entwicklung kennen.

      Wie gesagt, bezieht sich unsere Analyse rein auf die Methode Kaltvernebelung (NICHT auf die Händedesinfektion oder die manuelle
      Scheuer-Wisch-Desinfektion, wo das Desinfektionsmittel sicher seine volle Wirkung entfaltet!).

      Auch wir möchten Sie hier keineswegs persönlich angreifen, sondern lediglich die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse
      grundlegend präsentieren, so dass eine konstruktive aber auch kontroverse Diskussion entstehen kann.

      Beste Grüße nach Paris!

      Thomas Naß
      Staatlich-geprüfter Desinfektor

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